RH #225Interview

VISION DIVINE

50.000 Jahre

Zunächst als Ableger von Labyrinth gestartet, stehen VISION DIVINE inzwischen auf eigenen Füßen. Und auch vom italienischen Happy-Metal haben sie 2006 die Schnauze voll.

Die Südländer liefern zwar auf „The Perfect Machine“ eine typisch südeuropäische Melo-Metal-Kante, doch bevor VISION DIVINE zu cheesy werden, packen sie immer wieder einen unvorhergesehenen Schlenker in die Melodieführung oder bauen einen progressiven Part ein.

»Wir haben inzwischen unseren Stil gefunden«, betont Bandboss Olaf Thorsen (g.). »Aber wir waren eh noch nie so eine Friede-Freude-Eierkuchen-Combo wie zum Beispiel die Deutschen Freedom Call. Wir werden auch nicht gern in die Power-Metal-Schublade gepackt. Wir sind HEAVY METAL! Ich hatte schon immer ein Problem mit den ganzen Tralala-Truppen, die es hier in Italien gibt. Meine erste Platte mit Labyrinth erschien bereits 1995. Rhapsody waren übrigens erst später am Start (lacht). Seitdem schießen die Bands wie Pilze aus dem Boden. Und alle klingen gleich.«

Firmierst du deshalb unter dem skandinavischen Pseudonym Olaf Thorsen? Getauft wurdest du ja auf Carlo Andrea Magnani.

»Mitte der neunziger Jahre schrieben die Magazine über Italien nur als das Land von Pizza und Spaghetti. Es war fast unmöglich, im Ausland einen Deal zu bekommen. Also schlug unser damaliges Label vor, dass wir uns tarnen. Olaf Thorsen war eh mein Spitzname, weil ich aussehe wie ein Wikinger (lacht). Und es klappte vorzüglich. Wir waren in Japan mit Labyrinth fünf Monate in den...

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