RH #225Interview

TAINT

Man(n) macht sich´s selber

„Do it yourself“ - das liest sich gut. Die Abkürzung „DIY“ liest sich noch viel besser. Und wenn man „DIY“ ausspricht, klingt es am besten. Kein Wunder, dass TAINT-Klampfer James „Jimbob“ Isaac in schöner Regelmäßigkeit ein lang gezogenes „diiii eiii why“ ins Telefon nuschelt.

„The Ruin Of Nová Roma“ heißt der Kracher, mit dem sich das Trio aus Südwales zwischen Isis, Neurosis und Mastodon auf der Soundcouch fläzt. Aber was haben Waliser mit Rom zu tun?

»Wir benutzen das Römische Reich als Sinnbild für die Welt, wie sie sich uns heute darstellt. Kriege, verschiedene Mächte, Religionen und Interessengruppen sowie Dekadenz führen die Welt in den Abgrund. Das Römische Reich ist aus diesen Gründen erst gewachsen und dann in sich zusammengebrochen. Außerdem finde ich, dass der Vergleich mit dem römischen Empire eine hübsche Art und Weise ist, unsere Musik zu beschreiben. Unsere Musik ist wunderschön, facettenreich und zugleich tödlich aggressiv.«

Einer eurer Songs heißt ´I´m Going To Kill Henry Ford´. Was hat er euch getan?

»Nichts. Der Songtitel ist nicht ernst gemeint. Wir wollten lediglich verbal einen reichen Mann killen, damit die Presse eine Diii-eiii-why-Band aus dem Niemandsland Wales wahrnimmt (lacht).«

Für eine Band aus dem Niemandsland seid ihr verdammt oft auf Tour.

»Stimmt. Wir touren einerseits regelmäßig mit anderen Bands aus der südwalisischen Diii-eiii-why-Szene. Andererseits buchen uns die englischen Clubs sehr oft als Opener für bekannte Gruppen. Wir haben...

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