RH #225Interview

LEGION OF THE DAMNED

45 Liter Blut

In unserem Nachbarland Holland lodert die metallische Flamme wieder. Gorefest sind mit einem Hammeralbum zurück, „Pitch.Black.Effects“ von Callenish Circle ist auch nicht zu verachten, und mit LEGION OF THE DAMNED steht der nächste Kracher auf der Rampe. Und was für einer! Die Venloer Formation kennt auf ihrem Debüt „Malevolent Rapture“ kein Erbarmen, lässt die Säbel rasseln und schickt sich an, mit einer pfundsgenialen Mixtur aus Immortal, Destruction und Slayer die Metalwelt im Sturm zu erobern.

Der hiesige Blätterwald steht Kopf. Kein Wunder bei Maschinengewehr-artigen Doublebass-Granaten wie ´Werewolf Corpse´ oder ´Legion Of The Damned´, die mit mörderischen Riffattacken die Bangerherzen im Sturm erobern werden. Bei genauerem Hinsehen fällt auf, dass LOD gar keine Newcomer sind, sondern alte Hasen, die ihre Thrash-Lektion schon früh gelernt haben. Occult hieß die Vorgängerband von LOD, eine Band, die über Jahre hinweg sehr gute Alben veröffentlichte, aber nie richtig wahrgenommen wurde und in viele Missverständnisse verstrickt war.

»Oh Mann, das Thema Occult ist eine lange Geschichte«, holt Sänger Maurice tief Luft. »Als wir das letzte Occult-Album „Elegy For The Weak“ veröffentlichten, schrieben viele Fachzeitschriften, dass Occult einen neuen Sänger hätten, was natürlich absoluter Bullshit war, weil ich schon seit 15 Jahren hinterm Mikro stehe. Alles und jeder war auf Rachel fixiert, mit der ich mir den Gesang geteilt habe, die uns aber schon vor vier Jahren in...

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