RH #223Krach von der Basis

HELRUNAR

...denn hier wohnt ein böser Gott...- Krach von der Basis

Sie haben es nicht nötig, pseudo-avantgardistischen Mumpitz zu frickeln, sie brauchen keine Zylinderhüte, Sonnenbrillen, Designerklamotten und ähnlichen Affenzirkus. Nein, HELRUNAR schmieden auf ihrem Debüt „Frostnacht“ schlicht und einfach harten Dunkelstahl und faszinieren mit gleichermaßen direkten wie auch klugen Texten. Der 30-jährige Bandkopf Skald Draugir klärt auf.

Bei etlichen Black-Metal-Bands sollte man in Sachen Lyrics besser weghören; bei HELRUNAR hingegen habe ich die Texte beinahe verschlungen. Du scheinst ein Faible für Gedichte zu haben.

»Ich versuche immer, besondere Texte zu kreieren, denn ich möchte keine klischeehaften Dinge beschreiben. Mir geht es um tiefer gehende Themen, und dabei beeinflussen mich sowohl altdeutsche als auch moderne Dichtung. Außerdem inspirieren mich psychologische Symboliken. Dabei versuche ich, dass Musik und Texte zusammenpassen und einen starken Ausdruck entwickeln. Wenn ich einen Text schreibe, soll dieser für sich allein stehen können, sprich: Er soll ein gutes Gedicht sein.«

Im Idealfall entsteht am Ende des Schreibprozesses ein hervorragender Song wie ´...bis die Seele gefriert´, dessen Aufbau an Immortals Meisterleistung ´Blashyrkh (Mighty Ravendark)´ erinnert. Was meinst du mit der Zeile „Still jetzt, denn hier wohnt ein böser Gott!“?

»Ich erkläre nur ungern den tieferen Sinn meiner Texte, denn ich finde es besser, wenn der Hörer selbst interpretiert. Prinzipiell versetze ich mich beim Schreiben in andere lyrische Ichs...

Dieser Text endet hier.

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