RH #223Interview

MALEVOLENT CREATION

Niemals Nagellack!

PHIL FASCIANA gehört zu den absoluten Veteranen der Death-Metal-Szene und ist mit seiner Band Malevolent Creation dem Stil über die Jahre hinweg stets treu geblieben, auch wenn die Truppe rein verkaufstechnisch nie zu den „big playern“ des Genres gehörte.

Phil, wie bist du zum Death Metal gekommen?

 

»Ach, das war eigentlich gar nix Besonderes. Wie die meisten anderen Metalheads habe ich in meinen frühen Teenager-Jahren mit Kiss und AC/DC angefangen, danach Judas Priest und Iron Maiden entdeckt und war stets auf der Suche nach neuen, härteren und schnelleren Sounds. Da musste ich ja irgendwann beim Death Metal landen.«

 

Als du Mitte der Achtziger deine aktive musikalische Karriere gestartet hast, waren in den USA Glamrock, AOR und Haarspray-Metal das große Ding. Warum hast du dich dazu entschieden, den finanziell deutlich unattraktiveren härteren Klängen den Vorzug zu geben?

 

»Ich könnte mir im Leben nicht vorstellen, Glamrock zu spielen. Für kein Geld der Welt. Ich habe diese Musik immer gehasst, und Männer, die mehr Zeit in ihr Outfit als in die Musik stecken und sich Make-up und Eyeliner auflegen, waren mir schon immer höchst suspekt.«

 

Du bist Anfang 1988 von Buffalo nach Florida umgezogen. Warum? Wusstest du damals schon von der pulsierenden Szene in Florida? Und was war damals im Sonnenstaat Amerikas los? Woher kamen diese ganzen Bands?

 

»Ich wusste wirklich nicht über die Szene Bescheid; mir war allerdings klar, dass dort mehr passierte als in Buffalo und dass...

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