RH #223Interview

GOREFEST

Keine Gewalt ist auch keine Lösung

Die Haare sind ab, die Augen brauchen eine Brille, aber das Feuer lodert wieder, und die Riffs beißen! Hollands erfolgreichste und originellste Todesmetall-Combo hat noch mal Blut geleckt und meldet sich mit dem Brecher „La Muerte“ zurück. Rock Hard ging mit Fronter Jan-Chris de Koeijer auf Zeitreise.

Jan-Chris, mit einem derart starken Comeback-Album hatte ich absolut nicht gerechnet. Respekt!

 

»Ich glaube, wir haben viele Leute angenehm überrascht. Selbst wir hatten nicht mit einem solchen Album gerechnet. Wir sind ehrlich überrascht, dass es ein neues Album gibt und dass es jetzt tatsächlich erscheint.«

 

Vom Album mal abgesehen: Selbst eine Reunion der Band schien bis vor kurzem nicht möglich.

 

»Bis 2004 war eine Reunion nicht einmal denkbar. Als wir 1998 auseinander gingen, gab es einfach nichts, das Boudewijn (Bonebakker; g. - wrm) und mich noch verband. Wir hatten uns nichts mehr zu sagen, und wir haben uns sechs Jahre lang nicht gesehen. Im vergangenen Jahr bekam ich einen Anruf vom holländischen Label Transmission Records. Sie boten uns 20 000 Euro für unseren kompletten Backkatalog. Im Gegensatz zu anderen Bands besaßen wir unseren Backkatalog, weil wir die Alben an das jeweilige Label lediglich weiterlizensiert hatten. Ich dachte: Okay, das ist gutes Geld, 5 000 Euro für jeden. Außerdem fand ich es gut, dass die alten Releases wieder erhältlich sein sollten. Und dann kamen Schritt für Schritt GOREFEST zurück in mein Leben. Unser Drummer Ed Warby und ich...

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