RH #222Krach von der Basis

DETONATION

Leere Phrasen - Krach von der Basis

Im holländischen Utrecht ticken die Uhren im melodischen Death Metal anders als in Göteborg. DETONATION werden nicht von Album zu Album zugänglicher, sondern überraschen auf „Portals Of Uphobia“ mit noch schnelleren Blasts und jeder Menge Eigenständigkeit.

»Wir haben einfach versucht, jede Einzelheit auf „Portals Of Uphobia“ noch besser zu machen als bei unserem vorigen Album „An Epic Defiance“«, leitet Sänger und Gitarrist Koen Romeijn das Interview ein. »Das heißt, dass die schnellen Teile noch intensiver und knüppeliger wurden, aber auch, dass wir die Heavy-Parts noch weiter zurückgenommen haben. Das Endergebnis kann sich wohl hören lassen.«

Was bedeutet eigentlich „Uphobia“?

»Das ist ein Wortspiel aus den drei Begriffen „euphoria“, „phobia“ und „Utopia“. Alle drei ziehen sich durch das gesamte Album, alle Texte handeln in irgendeiner Weise davon.«

Mit ´Lost Euphoria Pt. III´ gibt es ein äußerst interessantes Instrumental-Stück, das vom vorigen Album weitergeführt wurde. Lediglich Teil eins fehlt in der Sammlung.

»Den können wir auf dem nächsten Album als Prequel wie bei „Star Wars“ machen (lacht). „Lost Euphoria“ war der Titel unserer ersten Mini-CD. Darauf gab es gar keinen Song, der so hieß. ´Lost Euphoria Pt. II´ komponierten wir dann für „An Epic Defiance“. Der nächste Teil kommt bestimmt.«

DETONATION wurden immer schon mit Dark Tranquillity verglichen. Die Mitarbeit von Niklas Sundin als Cover-Artist von „Portals Of Uphobia“ unterstreicht die stilistische Nähe.

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