RH #222Interview

ILL NINO

Systematisch unterdrückt

Die anhaltenden Streitereien mit Ex-Gitarrist Marc Rizzo und der Zoff auf der Soulfly-Tour scheinen Dave Chavarri und seinen Jungs regelrecht gut getan zu haben, denn „One Nation Underground“ röhrt wesentlich aggressiver aus den Lautsprecherboxen als der Vorgänger „Confession“. Zwischen afrikanischen Tribal-Sounds und deftigen Metalriffs blieb sogar noch Zeit für politische Texte und einen Gastauftritt von Hatebreed-Frontmann Jamey Jasta.

Dave, von dir stammt das Statement, dass „One Nation Underground“ wie eine brutale Mischung aus Slayer, The Mars Volta und Santana klingt. Ganz offensichtlich wendet ihr euch nach den kommerzielleren Klängen eurer letzten Scheibe „Confession“ wieder härteren Sounds zu.

 

»Wir haben endlich unseren Stil gefunden. Bei „Revolution Revolución“ waren wir noch auf der Suche nach unserer Identität, und „Confession“ wurde wegen seiner kommerziellen Ausrichtung kritisiert. Diesmal trauten wir uns endlich, die Musik zu spielen, auf die wir Lust haben. Wir gingen zurück zu unseren Wurzeln, mischten harte Slayer-Sounds mit lebhaften Percussions, Doublebass-Attacken oder exotischen Santana-Jams und versuchten, unseren eigenen Stil abseits kurzlebiger Trends zu finden. Obwohl das Album insgesamt wesentlich aggressiver klingt als unsere bisherigen Releases, dominieren starke Hooklines und Latino-Parts die Songs. Musikalische Vielfalt ist uns nach wie vor sehr wichtig.«

 

Die Songtexte von „Revolution Revolución“ und „Confession“ drehen sich primär um...

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