RH #222Interview

SYMPHORCE

Gute Reise!

Der erste Eindruck täuscht: Auch wenn auf dem Cover der aktuellen Scheibe der Schwaben eine Jesus-artige Statue traurig aus der Wäsche guckt, sind SYMPHORCE mit ihrem fünften Album in sechs Jahren nicht ins christliche Lager um Stryper & Co. übergelaufen. Vielmehr überzeugt das Quintett auf „Godspeed“ mit einer „gottlosen“ Melange aus Thrash- und Power Metal, die von Brainstorm-Sänger Andy B. Francks grandioser Stimme gekrönt wird.

»Nachdem wir auf unseren letzten Alben immer Wortspiele verwendet haben, kam der Andy diesmal mit dem Titel „Godspeed“ an. Das klingt nicht nur cool, sondern bietet auch zwei Interpretationsmöglichkeiten. Erstens haben wir die CD in der Rekordzeit von zweieinhalb Wochen, also praktisch in göttlicher Geschwindigkeit, aufgenommen. Und wenn man „Godspeed“ aus dem Englischen übersetzt, bedeutet die Redewendung „gute Reise“. Das heißt, wir haben uns mit der Scheibe selber eine gute Reise gewünscht. Hoffentlich fliegen wir diesmal in der Business Class. Das wäre zur Abwechslung mal schön«, hofft Gitarrist Cédric „Cede“ Dupont nach langen Jahren in der Holzklasse auf ein Upgrade der Metal-Gemeinde. Das Zeug dazu haben SYMPHORCE mit ihrem vergleichsweise modernen Sound allemal.

»Oberflächlich betrachtet ist es schon so, dass man hier und da ein Loop entdeckt. Außerdem schrecken wir auch nicht davor zurück, von den Gitarren her mal ein bisschen nach Korn zu klingen. Aber auch ansonsten lassen wir uns nicht limitieren. Auf „Godspeed“ haben wir vom...

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