RH #222Interview

MADBALL

Comeback aus dem Knast

Als sich die Hardcore-Legende 2001 auflöste, schien das Kapitel MADBALL beendet zu sein. Mit einer Best-of-Compilation wurde 2003 jedoch die Reunion eingeläutet, 2004 gab es in Form der „NYHC“-EP neues Material, und nun legen die New Yorker mit „Legacy“ ihren ersten Longplayer seit fünf Jahren vor. Der macht seinem großspurigen Titel alle Ehre und zeigt, wo der Hammer in Sachen Hardcore hängt - findet natürlich auch Sänger Freddy Cricien.

»Ich bin sehr stolz auf dieses Album, denn es repräsentiert das, wofür MADBALL seit jeher stehen, klingt aber dennoch nicht antiquiert, sondern frisch und lebendig«, bringt der Frontmann die Sache auf den Punkt.

Lange Zeit sah es jedoch so aus, als ob es keine weitere Scheibe mehr geben würde. Es herrschte sowohl in der Band als auch im Umfeld Chaos. So musste der gute Freddy beispielsweise für ein halbes Jahr in den Knast.

»Es war eine unglückliche Situation, bei der ich in etwas hineingeraten bin und wegen unerlaubten Waffenbesitzes verurteilt wurde«, druckst er herum.

Das klingt nach einer Vorgeschichte, aber die will er nicht verraten. Geändert habe ihn die Zeit im Bau nicht, sagt er, aber er wolle alles tun, um da nicht wieder hinein zu müssen. Textlich findet diese Erfahrung in ´Behind These Walls´ ihren Niederschlag. Der Split und die damit einhergehende Pause voneinander haben die Gemüter beruhigt. Vor allem die Gigs wurden von den Musikern schmerzlich vermisst.

»Wir machen seit unseren Teenager-Tagen nichts anderes als Musik....

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