RH #222Interview

MICHAEL KISKE

„Metal ist die Musik der geistigen Verdummung!“

Ex-Helloween-Sänger MICHAEL KISKE hat zwar gerade mit dem Melodic-Rock-Projekt Place Vendome ein beachtliches neues Lebenszeichen von sich gegeben - aber er hat trotzdem gehörig Wut im Bauch. Seine Statements werden weite Teile der Metal-Welt provozieren und auf die Palme bringen - und sicher Berge von Leserpost nach sich ziehen.

Michael, du hast soeben mit „Place Vendome“ (s.a. Review in dieser Ausgabe) ein überraschend starkes Melodic-Rock-Album eingesungen, obwohl du ja eigentlich deinen Abschied von der Rockmusik verkündet hattest...

 

»Das hat sich mehr oder weniger zufällig ergeben. Der Serafino von Frontiers Records fragte an, ob ich bereit wäre, den Gesang für ein melodisches AOR-Projekt mit Dennis Ward (Pink Cream 69 - Red.) zu übernehmen. Dennis hat, soviel ich weiß, die meisten Songs für „Place Vendome“ geschrieben und mir regelmäßig mp3-Dateien geschickt, die ich dann kommentieren sollte. Letztlich habe ich den Gesang für die Demos gemacht, und Dennis hat sozusagen im Nachhinein die Musik drumherum produziert...«

 

Was sagst du denn selbst zu der Platte?

 

»Na ja, wenn´s gitarrenmäßig zu heftig wird, geht´s mir schnell auf ´n Senkel. Das hab ich schon länger. Wenn´s zu brutal wird, nervt´s mich ziemlich - und bei zwei, drei Songs sind die Gitarren-Overdubs meiner Meinung nach etwas zu präsent. Insgesamt ist es aber noch okay - also in einem Rahmen, bei dem ich noch keine schlaflosen Nächte kriege. Aber Dennis hat es halt so gemacht, er findet es so gut, und das...

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