RH #222Interview

THE TEA PARTY

Die Harmonie der Sphären

Ein Schicksalsschlag und geschäftliche Querelen verzögerten das siebte THE TEA PARTY-Album erheblich. Das Warten hat sich jedoch gelohnt, denn mit „Seven Circles“ findet das kanadische Trio zurück zu seinen Wurzeln und zelebriert gleichermaßen kraftvollen wie intelligenten Classic-Rock. Frühaufsteher Jeff Burrows (dr.) ist schon gut ausgeschlafen, als er frühmorgens zum Hörer greift.

In Kanada erschien das Klasse-Werk bereits vor knapp einem Jahr, hat schon Gold verliehen bekommen und steuert inzwischen auf Platin zu. Dort stehen THE TEA PARTY bei EMI unter Vertrag und genießen als nationaler Top-Act volle Aufmerksamkeit. Bei den ausländischen Dependancen sah das jedoch anders aus, weswegen sich die Band für die jeweiligen Territorien neue Labels gesucht hat. Das nahm seine Zeit in Anspruch, weil man bei der Auswahl keinen Fehler machen wollte.

»Nach den schlechten Erfahrungen der Vergangenheit, in der wir außerhalb Kanadas keinerlei Prioritäten genossen, wollten wir im Ausland auf keinen Fall mehr über EMI veröffentlichen. Gerade bei der deutschen Niederlassung arbeiten zwar wirklich nette Leute, aber der Konzern ist dermaßen groß, dass eine Band wie wir einfach untergeht. Jetzt sind wir bei InsideOut Music und merken schon an den vielen Interviews, die wir gerade geben, dass sich das Label voll reinkniet und einen tollen Job macht.«

Die relativ lange Pause zwischen der 2001 erschienenen „The Interzone Mantras“-CD und dem neuen Album hat aber noch andere Gründe. Der...

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