RH #222Interview

GOD FORBID

Ironie des Schicksals

Der New-Jersey-Fünfer GOD FORBID hat´s nicht leicht. Die Combo wird fälschlicherweise oft in die Metalcore-Schublade gesteckt, obwohl die neueste Scheibe „IV: Constitution Of Treason“ wieder massenweise traditionelle Thrash-Vibes versprüht und das düstere Grundkonzept inklusive Tiefgangatmosphäre auch einer Band wie Pain Of Salvation zur Ehre gereichen würde.

Eine Mischung aus aggressiven Shouts und melodiösem Clean-Gesang, diverse Tourneen mit Killswitch Engage, Shadows Fall & Co. sowie ein paar Breakdowns reichen anscheinend aus, um in eine bestimmte Ecke gedrängt zu werden.

»Es kotzt mich ehrlich gesagt an, ständig als Metalcore-Band bezeichnet zu werden«, mault Gitarrist und Hauptsongwriter Doc Coyle. »Unser 2001er Album „Determination“ war bereits ein eindeutiges Statement in Sachen Thrash Metal. Es mag sein, dass wir auf unserer letzten Platte „Gone Forever“ zu sehr mit Elementen aus dem Metalcore-Bereich gespielt haben, aber spätestens mit „IV: Constitution Of Treason“ wird dieser Vorwurf nicht mehr haltbar sein. Typische Metalcore-Elemente muss man bei uns mit der Lupe suchen.« Komischerweise sind GOD FORBID in Amiland ein ganz dicker Fisch, obwohl Europa in Sachen Thrash Metal als der loyalere Markt gilt. Seid ihr vielleicht doch zu modern für die europäischen Thrasher?

»Ich glaube, dass unser Label Century Media es nicht richtig verstanden hat, uns entsprechend anzupreisen. Sie haben gesehen, dass Killswitch Engage gut laufen, und wollten dann mit uns auf...

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