RH #221Interview

BOLT THROWER

Mitten im Stahlregen

Lange vier Jahre sind ins Land gezogen, seitdem die letzte BOLT THROWER-Scheibe erschien. Und seit Monaten hörte man nix anderes, als dass die Band im Studio sei und an neuem Material arbeiten würde. Neugierig, wie wir nun mal sind, gingen wir der Sache auf den Grund und schleusten unseren als überdimensionale Zimmerpflanze getarnten Spion Frank Albrecht ins Studio ein.

BOLT THROWER waren schon immer die etwas andere Band; eine Band, die äußerst unorthodox arbeitet. Anstatt sich für ein paar Wochen in irgendein Studio einzunisten und mit Hilfe eines Produzenten das neue Album aufs Band zu hämmern, hat die Truppe gleich für ein halbes Jahr das kleine, aber feine Studio ihres langjährigen Engineers und Gitarrentechnikers Andy Faulkner in Beschlag genommen, um dort in Ruhe arbeiten zu können. Doch damit nicht genug: BOLT THROWER haben auch gleich noch ihr eigenes Soundboard mitgebracht. Das eigentliche Mischpult musste also erst mal ausgebaut und das bandeigene eingebaut werden.

»Das Ding wiegt ´ne halbe Tonne«, lacht Gitarrist Gavin. »Wir haben es zu fünft die Treppe ins Studio runtergeschleppt und hätten es doch um ein Haar fallen lassen, weil es so verdammt schwer ist.«

Nach und nach trudelt die komplette Band ein, nur Gitarrist und Hauptkomponist Baz ist nicht vor Ort.

»Er brauchte dringend mal ´ne Pause«, erklärt Gavin. »Seit Monaten hängt er tagein, tagaus in diesem Studio und war kurz davor, komplett durchzudrehen. Also ist er erst mal für ein paar Tage in Urlaub...

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