RH #221Interview

CRIMINAL

Lecker mariniert

Nach einigen Experimenten ist bei den Exil-Chilenen CRIMINAL wieder punktgenauer Wut-Thrash angesagt. „Sicario“ ballert angenehm zwischen alter und neuer Knüppel-Schule aus den Boxen. Chef Anton Reisenegger (v./g.) ist daher guter Dinge.

Der in Chile aufgewachsene, deutschstämmige Weltenbummler hat sich nach einer zweijährigen Zwischenstation in England neuerdings Süddeutschland als Wohnsitz ausgeguckt.

»Ich lebe in der Nähe von Stuttgart. Der Rest der Band ist nach wie vor in Großbritannien. Ich muss also rüberfliegen, wenn was ansteht. Dafür habe ich aber in Deutschland ein Nebenprojekt laufen, das mehr in die Down- und C.O.C.-Richtung geht. Also einfache Sachen, die man auch besoffen spielen kann, hahaha!«

Bei den Thrashern CRIMINAL ist hingegen Konzentration gefragt, auch wenn „Sicario“ um einiges straighter ausgefallen ist als der Vorgänger.

»„No Gods No Masters“ war ein bisschen sperrig«, gibt der 36-Jährige zu. »Es fehlte auch ein richtiger Produzent. Dieses Mal hatten wir Andy Classen und haben uns zudem auf unsere alten Einflüsse besonnen. Und die sind nun mal echter Thrash.«

Das Resultat klingt wie ein Bindeglied aus der klassischen Carcass- und Sepultura-Schule und aktuelleren Abräumern wie Machine Head oder Arch Enemy.

»Es gibt allerdings Leute, die schon meckern, wenn ein paar Harmonien auftauchen, die an Machine Head erinnern. Die finden das bereits zu modern. Aber wir saugen nun mal auf, was uns am besten gefällt. Früher waren das Destruction, Kreator und...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.

 
 

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen