RH #221Interview

DISTURBED

Rot vor Wut

DISTURBED-Sänger David Draiman ist gut drauf. Kein Wunder, schließlich erscheint dieser Tage mit „Ten Thousand Fists“ nicht nur das bisher eindeutig beste Album der Modern-Metaller, sondern sogar ein zukünftiger Genreklassiker, der wohl nicht nur wieder die US-Charts im Sturm erobern wird, sondern der Band auch in Deutschland endlich zum Durchbruch verhelfen sollte. Wir trafen den zuvorkommenden, höflichen und gebildeten Glatzkopf im Bandproberaum in Chicago.

David, euer 2002er Album „Believe“ enthielt wesentlich mehr Hoffnung als euer Debüt „The Sickness“ und war deutlich weniger düster. Wo kann man „Ten Thousand Fists“ einsortieren?

 

»„Ten Thousand Fists“ ist alles in allem sicherlich wieder negativer. Natürlich transportiert auch die neue Platte jede Menge Hoffnung, aber es ist nun mal nicht besonders schwer, dunkle Gefühle zu entdecken, wenn man sich die Entwicklungen der letzten Jahre sowohl gesellschaftlich als auch persönlich anguckt. Solange deine Augen und Ohren offen sind, solange du gut zuhörst, wirst du viele Dinge finden, die dich aufregen und beschäftigen. Die Art, wie wir als Musiker unsere Leben führen, zog eine große Veränderung auf persönlicher Ebene nach sich - vor allem die Beziehungen zu anderen Menschen mussten leiden. Wir erfuhren einen Verlust von Freiheit, von Liebe, von Privatsphäre. Und es gibt einen großen Verlust von Freiheit auf politisch-gesellschaftlicher Ebene.«

 

...was eine überraschend politische CD zur Folge hat.

 

»„Ten Thousand...

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