RH #221Interview

THE DUSKFALL

Melodien für Millionen

Für Szenekenner ist es ein offenes Geheimnis: Die Schweden THE DUSKFALL gelten seit ihrem Killerdebüt „Frailty“ als die Retter des klassischen Elchtods. Mit ihrem aktuellen Drittwerk „Lifetime Supply Of Guilt“ entert das 1999 gegründete Quintett nun endgültig die Hall Of Fame des melodischen Schwedentods und spielt mit diesem Überwerk so ziemlich jede Wasa-Band an die Wand, die in jüngerer Vergangenheit versucht hat, Härte und Technik mit Melodien für Millionen zu kombinieren.

Übrigens, unser Fränk fand das Zweitwerk „Source“ dermaßen geil, dass er die volle Punktzahl zückte und dem aus Luleå stammenden Quintett sogar attestierte, mit diesem Prachtexemplar das Melodic-Death-Gegenstück zu Slayers „Reign In Blood“ erschaffen zu haben. Hossa! Gemäß Herrn Albrechts Worten hätte THE DUSKFALL-Gitarrist Mikael Sandorf seine Band nach „Source“ eigentlich auflösen können, oder?

»Nein, dafür wäre es dann doch noch ein wenig zu früh gewesen«, grinst der blonde Hüne durch den Hörer. »Wenn ich Metal spiele, dann ist das, als würde ich zu einem Therapeuten gehen, um all meinen Stress und meine versteckten Aggressionen loszuwerden. Seit ich mit zehn Jahren von meinen Eltern eine Gitarre geschenkt bekam, stehe ich allmorgendlich mit dem Vorsatz auf, Musik zu machen und Songs zu schreiben.«

Mikael ist verdammt gut drauf, das hört man ihm überdeutlich an. Allerdings liegt das weniger an der Tatsache, dass er momentan Urlaub hat und gerade von einer ausschweifenden Party zurückgekommen ist -...

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