RH #220Krach von der Basis

PENTACLE

Ganz schön alt - Krach von der Basis

Die Holländer PENTACLE veröffentlichten in 16 Jahren Bandgeschichte gerade einmal zwei Alben, zwei EPs und drei (Split-)Singles. Dafür besteht ihr Old-School-Death-Metal aber problemlos jeden Elchtest und hebt sich, wie auch auf dem aktuellen Prachtbolzen „Under The Black Cross“, stets wohltuend von sämtlichen Trends im Knüppelgenre ab.

Surft man auf die Homepage des Vierers, fällt einem als Erstes die unter dem Bandlogo prangende Bezeichnung „Ancient Death Metal“ ins Auge. Eine bewusste Abgrenzung von vielen jüngeren, schnelleren und technischer ausgerichteten Bands?

»Absolut«, stimmt der nahezu perfekt Deutsch sprechende Sänger und Bassist Wannes Gubbels zu. »Wir haben 1989 angefangen. Damals rollte gerade die zweite Welle des Death Metal mit Bands wie Entombed, Bolt Thrower oder Morbid Angel. Diese Acts mochte jeder. Ältere Bands wie Possessed, Celtic Frost, Necrophagia oder die kanadischen Slaughter waren den gleichen Leuten aber zu langweilig oder nicht heavy genug. Uns kotzte das ziemlich an, da wir mit der ersten Death-Metal-Welle aufgewachsen sind und diese Bands für uns heilig sind. Wir gründeten PENTACLE mit dem Ziel, genau diesen Old-School-Death-Metal, den wir so sehr lieben, am Leben zu erhalten. Daran hat sich auch 16 Jahre später nichts geändert. Man kann die alten Einflüsse immer noch heraushören.«

Nach der 2001 erschienenen „Ancient Death“-EP wurde es stiller um PENTACLE.

»Die EP war die letzte Aufnahme mit unserem Ur-Schlagzeuger Marc Nelissen, der...

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