RH #220Krach von der Basis

APOPHIS

Knüppeln nach Schulschluss - Krach von der Basis

n den letzten Jahren waren APOPHIS nicht wirklich vom Glück verfolgt. Mehrere Besetzungswechsel warfen der Band aus dem Schwäbischen immer wieder Knüppel zwischen die Beine. Dennoch ließ man sich nicht entmutigen und meldet sich mit „I Am Your Blindness“ lautstark an der heimischen Death-Metal-Front zurück.

Das letzte akustische Lebenszeichen „Heliopolis“, nach „Gateway To The Underworld“ und „Down In The Valley“ der dritte Longplayer der seit 1989 aktiven Band, erschien Ende 1998 und wurde seinerzeit mit reichlich positiven Reviews bedacht. In der Folge wurde es aber immer stiller um die nach einem fiesen ägyptischen Schlangengott benannte Truppe.

»Wir standen damals bei Morbid Records unter Vertrag«, erinnert sich Schlagzeuger Erik Stegmaier. »Wir hatten uns von der Zusammenarbeit, vor allem, was Konzerte angeht, einiges versprochen. Letztlich lief es aber nicht wirklich gut, so dass wir uns in gegenseitigem Einvernehmen wieder von Morbid trennten. Außerdem mussten wir uns neue Musiker suchen und diese dann erst mal einspielen. 2001 nahmen wir ein komplettes neues Album namens „t.o.t.“ auf. Bevor wir uns damit um einen neuen Deal bewerben konnten, liefen uns die neuen Leute aber wieder weg, so dass Roger (Kirchner; g. - as) und ich alleine dastanden. Wir legten die Band erst mal auf Eis und starteten dann im Oktober 2002 einen neuen Anlauf mit neuen Musikern.«

Woraufhin eine Promo-CD mit fünf neuen Songs entstand, die aber zunächst auch nicht den gewünschten Erfolg...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.