RH #220Interview

OPETH

Ohne Moos nix los

Ereignisreiche Tage für Mikael Akerfeldt: Hinter ihm liegen die Vereinigten Staaten, die der Ausnahmemusiker mit seiner Band gerade betourt hat, vor ihm liegt die Veröffentlichung des mittlerweile achten OPETH-Albums „Ghost Reveries“. Zwischen Mobilfunklöchern und Soundchecks gelang es dem Schweden irgendwie, seine Message ins ferne Deutschland zu transportieren.

Mikael, wo bist du gerade?

 

»Ich sitze im Tourbus. Wir sind in Kanada, auf dem Weg nach Edmonton.«

 

Was siehst du, wenn du aus dem Fenster schaust?

 

»Hier sieht es genauso aus wie in Nordschweden. Wunderschöne Wälder, Seen und Berge - ich fühle mich fast wie zu Hause. Hier wächst sogar Moos. Ja, Kanada ist echt schön.«

 

Bevor es nach Kanada ging, hattet ihr einige Konzerte in den USA.

 

»Ja, so ungefähr 20. Und seit drei Tagen sind wir in Kanada. Wir haben bereits in Toronto und Montreal gespielt.«

 

Unterscheiden sich die Publikumsreaktionen in den Staaten von denen in Kanada?

 

»In Kanada kommen mehr Leute zu unseren Shows. Wir sind dort populärer als in den Staaten. Letztens haben wir in Kanada sogar eine Goldauszeichnung für unsere DVD bekommen. Dies ist unsere erste Goldauszeichnung überhaupt. Wie viele Leute nur wegen uns zu den Shows kommen, kann ich allerdings nicht sagen, denn wir spielen mit etlichen anderen Bands in großen Arenen und auf Outdoor-Festivals. An schlechten Tagen kamen 2.000 bis 3.000 Fans, an guten etwa 5.000. Auf der Tour sind jede Menge Bands dabei, deren Namen bzw. Musik ich noch...

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