RH #220Interview

AS I LAY DYING

Ein Herz für Tiere

Vor kurzem düsten die Metalcoreler AS I LAY DYING noch im klapprigen Kleinbus durch die Lande und hatten kaum genügend Geld für die nächste Tankfüllung. Doch die Mühe hat sich gelohnt: 33.000 begeisterte US-Kids stürmten während der ersten Veröffentlichungswoche des neuen Albums „Shadows Are Security“ die Läden und hievten das Werk ihrer Landsmänner direkt in die Top 40 der Charts.

»Das ist ein großartiges Gefühl«, strahlt Sänger Tim Lambesis. »Wir hätten nie vermutet, dass wir mal so weit kommen würden. Es gibt nicht viele Metalbands, die das geschafft haben.«

Doch auch im alten Europa haben AS I LAY DYING ein größeres Standing, als ihnen zunächst bewusst war. Die letztjährigen Deutschland-Shows fanden in knackvollen Clubs vor einem total ausrastenden Publikum statt.

»Wir haben von unserem ersten Europa-Trip überhaupt nix erwartet. Wir dachten, dass es so wie in den USA wäre. Als wir dort unsere frühen Touren durchzogen, machten wir dermaßen wenig Kohle, dass wir kaum wussten, wie wir von einem Gig zum nächsten kommen sollten. Die Reaktionen in Europa waren daher eine positive Überraschung. Die Kids waren zwar vor allem vor Ort, um uns live zu sehen, aber auch interessiert, nach den Shows mit uns abzuhängen. Sie waren wirklich sehr engagiert.«

Im Gegensatz zu eurem Busfahrer...

»Allerdings! Er fuhr das erste Mal eine Band und kam mit dem Job einfach nicht klar. Das hat ihn wiederum so frustriert, dass er keinen Bock mehr hatte. Er wurde dermaßen cholerisch, dass wir ihn...

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