RH #220Interview

ELECTRIC EEL SHOCK

Schlaflose Nächte

Riesengroßer Afro-Look auf pinkfarbenem Grund: Solche geschmacklichen Highlights passen zu ELECTRIC EEL SHOCK wie der rohe Fisch auf den Reis. Die Sushi-Metaller, die auf „Go Europe“ noch eine fröhliche Punk/Metal/Rock´n´Roll-Mixtur zelebriert und mit Krawallgigs - wie auf dem Rock Hard Festival 2004 - für fassungslose Gesichter gesorgt hatten, werden auf dem neuen Longplayer „Beat Me“ deutlich entspannter. Warum eigentlich?

»Meine großen Faves Black Sabbath haben auch eine bluesige Seite - die ist bloß nicht so bekannt. Wir haben uns die Freiheit genommen, ein wenig spontan zu experimentieren. Das heißt aber nicht, dass wir absichtlich eine bestimmte Richtung einschlagen wollen. Das nächste Album kann durchaus wieder schneller werden«, beruhigt Sänger Aki alle Fans, die den Chaos-Stil der Japaner schätzen.

Keine Frage: „Beat Me“, das mit fetten Siebziger-Jahre-Einflüssen kokettiert, hat seinen Reiz, zumal Produzent Attie Bauw (immerhin ein Grammy-nominierter Knöpfchendreher) den Jungs u.a. im renommierten Wisseloord-Studio einen satten Sound übergestülpt hat. ELECTRIC EEL SHOCK haben an Professionalität deutlich zugelegt.

»Wir haben einen Mix aus schnellen, langsamen und eingängigen Stücken und klingen hoffentlich ein bisschen reifer als vorher. Sogar eine Ballade ist dabei.«

Mitunter tönt das Ganze etwas ungewohnt, denn der starke Akzent beim Gesang ist geblieben. Echte Rock´n´Roll-Liebhaber wird das nicht stören, denn das ist ja gerade der Charme der Japaner, und eine...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.

 
 

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen