RH #219Krach von der Basis

RIBSPREADER

Ein Lied für Mama - Krach von der Basis

Nix gegen technisch anspruchsvolle, mit pfeilschnellen Ultrablast-Attacken, schrägen Breaks und reichlich Gurgelgrunz garnierte ICE-Death-Metal-Sandwiches. Aber ab und an muss es einfach mal ein sättigender Old-School-Todesblei-Eintopf der rustikalen Art sein. Aktuell auf dem Speiseplan steht das zweite, nach traditionellem schwedischen Rezept zubereitete Tellergericht aus dem Hause RIBSPREADER.

Das äußerst nahrhafte Süppchen nennt sich „Congregating The Sick“ und gefällt vor allem durch eine kräftig-fleischige Einlage in Form eines höheren Ohrwurmfaktors.

»Da muss ich dir Recht geben«, stimmt Chefkoch Rogga Johansson bereitwillig zu. »Die neuen Songs sind im Gegensatz zu „Bolted To The Cross“ wirklich eingängiger ausgefallen. Das hat sich eher zufällig so ergeben, zumal einige der Songs schon vor sehr langer Zeit geschrieben wurden. Ich habe lediglich darauf geachtet, dass gerade die kürzeren Songs noch ursprünglicher und old-schooliger klingen als auf dem Debüt. Soundtechnisch tönt alles etwas harscher und einen Tick dünner. Die Produktion gefällt mir zwar gut, hat aber nicht mehr diesen völlig authentischen Old-School-Charakter des Debüts.«

Schwedentod-Altmeister Dan Swanö war auf dem Erstling noch als Drummer und Gitarrist zu hören und zeichnete für die komplette Produktion verantwortlich. Diesmal war er lediglich fürs Mastering zuständig und steuerte die Gitarrensoli bei.

»Dan war nie wirklich fest in der Band. Dazu ist der Mann ohnehin viel zu beschäftigt. Dass er...

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