RH #218Interview

NILE

Gospel mit Tutenchamun

NILE zählen nicht nur zu den technisch versiertesten Acts des Erdenrundes, sondern wissen dieses Können auch in großartig arrangierten Songs umzusetzen. Darüber hinaus widmen sie sich einer faszinierenden Thematik, gegen die das alltägliche Eitergeblubber der Szenegenossen ausgesprochen unattraktiv wirkt. Mit „Annihilation Of The Wicked“ blasen sie zum Sturmangriff auf den Thron des Todes.

Ebenso wie eine Zugfahrt durchs verschneite Fjord-Norwegen nach schwarzmetallischem Sound aus dem iPod schreit, wird jede Schiffsreise auf dem Nil erst recht zum Erlebnis, wenn NILE aus dem Kopfhörer kläffen. Ohne jeden Zweifel leitete die Band aus dem sonnigen South Carolina echte Ägypten-Pionierarbeit, und so mancher Metaller hat mittlerweile sein Bücherregal mit Standardwerken zu ägyptischer Geschichte und Mythologie bestückt. Welch kluge Entscheidung! Will man NILE nämlich nicht nur musikalisch, sondern auch inhaltlich folgen und somit das gesamte NILE-Universum erschließen, ist Motivation zum Selbststudium vonnöten. NILE-Gründervater Karl Sanders plagen heute hingegen andere Sorgen, denn er ist mitten auf Tour krank geworden.

»Das ist eine üble Sache. Ich habe mich schon die ganze Woche mit Fieber und Grippe auf die Bühne geschleppt. Gestern bin ich zusammengebrochen, und wir mussten tatsächlich eine Show absagen. Das hat mich ganz schön runtergezogen.«

NILE touren gerade zusammen mit Behemoth und The Black Dahlia Murder im Vorprogramm von King Diamond durch Nordamerika. Irgendwie...

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