RH #218Interview

AUDIOSLAVE

Ohne Milzbrand nach Havanna

Nachdem AUDIOSLAVE-Sänger Chris Cornell im letzten Monat bereits kräftig die Hosen runterließ, kommt´s jetzt im Tandem mit Gitarrist Tom Morello noch dicker. Suff, Depressionen, überhöhte Ticketpreise und ein verrückter Trip nach Kuba - Rock´n´Roll ist kein Mädcheninternat...

Eure neue CD „Out Of Exile“ klingt sehr reif und vielseitig, mal rüde und rabiat, mal fast schon schmerzhaft zerbrechlich - aber nur noch selten nach euren alten Bands Rage Against The Machine und Soundgarden.

 

Tom Morello: »Als wir das erste AUDIOSLAVE-Album komponierten und aufnahmen, hatten wir noch keine einzige Show zusammen gespielt. Danach tourten wir anderthalb Jahre rund um den Globus, und erst durch diese Konzerte wuchsen wir richtig zusammen und fanden einen gänzlich eigenen Stil.«

Chris Cornell: »AUDIOSLAVE sind nicht länger drei Typen, die einen gemeinsamen Drive plus einen Sänger haben. Die komplette Dynamik hat sich verändert. Die anderen drei gehen mittlerweile nicht nur mit mir anders um, sondern haben auch zueinander ein intensiveres Verhältnis entwickelt. Wir sind jetzt nur noch vier verschwitzte Typen, die in einem miefigen Proberaum stehen und zusammen Musik machen. Unsere unterschiedlichen Vergangenheiten behindern uns nicht mehr, sie bereichern nur noch unseren Sound.«

Tom: »Früher arbeitete ich zu Hause schon Tonnen von Riffs aus, bevor es ans gemeinsame Songwriting ging. Ich listete auf, sortierte vor, unterwarf mich einer strengen Selbstzensur. „Out Of Exile“ entstand...

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