RH #218Interview

MORGANA LEFAY

Ganz schlechter Stil

So richtig „offiziell“ aufgelöst hatten sich (MORGANA) LEFAY eigentlich nie. Nachdem sie mitten in ihrer Headliner-Tour zum Album „...---...“ (dem zweiten, das sie unter dem Namen Lefay veröffentlichten) von ihrer damaligen Plattenfirma Noise Records aus den Verträgen entlassen wurden, waren die fünf Helden aus Bollnäs verständlicherweise erst mal sehr frustriert und zogen sich eine Weile zurück. Nun kehren sie mit wieder vollständigem Bandnamen und einem bärenstarken neuen Longplayer namens „Grand Materia“ zurück.

Manche Dinge ändern sich einfach nie - z.B., dass MORGANA LEFAY das Pech an den Stiefeln klebt. Durch eine Verkettung unglücklicher Umstände steht das neue Album noch nicht in den Läden, als die Tour startet, die selbiges Album eigentlich promoten soll. Ebenso hat es Tradition, dass Sänger Charles auf Tour mit seinen Stimmbändern zu kämpfen hat. Diesmal dauert es ganze drei Tage, bis er einen Doktor aufsuchen muss. Sonst hat er eigentlich immer wenigstens eine Woche durchgehalten.

»Ja, aber diesmal haben wir auch einen Bus, bei dem die Klimaanlage komplett versagt«, diktiert Charles leicht angesäuert wenige Stunden vor dem Auftritt in der Bochumer Matrix in das Aufnahmegerät. »Außerdem spielen wir diesmal einen vollen 90-Minuten-Set - das bin ich einfach nicht mehr gewohnt. Die anderen Bandmitglieder würden am liebsten zwei Stunden zocken. Aber die müssen ja auch nicht singen.«

Blicken wir zunächst noch mal zurück in die Vergangenheit: Nach dem „Maleficium“-Album...

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