RH #218Interview

RUSSELL ALLEN´S ATOMIC SOUL

Just married!

Nachdem das letzte Symphony-X-Album bereits drei Jahre auf dem Buckel hat und sich die amerikanischen Prog-Metaller auch live rar gemacht haben, erschien dieser Tage das überraschend rockige Solowerk „Atomic Soul“ von Frontmann Russell Allen.

Russell, Gratulation zu deinem Soloalbum, das gerade deshalb so gut ist, weil es nicht nach Symphony X klingt.

»Ich weiß, was du meinst, und so wie du das sagst, scheint es ja auch etwas Positives zu sein.«

Ja, definitiv, denn auch für einen großen Symphony-X-Fan ist es interessanter, das Album eines Bandmitglieds zu hören, wenn es nicht wie der Abklatsch seiner Hauptband klingt. „Atomic Soul“ hat eindeutig mehr Rock´n´Roll im Sound als die Prog-Werke deines Arbeitgebers.

»Genau. Meine Platte enthält eher bluesigen Rock´n´Roll, wie man ihn in den Siebzigern und frühen Achtzigern gespielt hat.«

Du kommst ja aus der Ecke der straighten Rockmusik und hattest vor deinem Einstieg bei Symphony X mit komplizierten Songs nicht viel am Hut.

»Das stimmt. Ich stand auf Badlands, Led Zeppelin, Van Halen und mochte Power-Sänger wie Dio oder Bruce Dickinson, an denen ich mich orientiert habe. Yes-Fan war ich dagegen nicht gerade, obwohl ich die Band schon gut finde. Rush mochte ich immer, und auch heute noch gefallen mir die frühen Prog-Bands ganz gut. Watchtower und diese verrückten Gruppen sind allerdings nicht so mein Fall. Ich habe nicht versucht, ein Prog-Head zu sein, und ich bin es immer noch nicht. Ich denke, gerade dadurch ergeben sich...

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