RH #218Interview

BIOMECHANICAL

Das Tier im Menschen

BIOMECHANICAL sind definitiv mal ein Newcomer, der aus dem Rahmen fällt. Fünf exzellente Musiker, die eine knallige Mischung aus Fear Factory, Strapping Young Lad und traditionellem Metal spielen. Zwei Gitarristen, von denen einer beinharter Prog-Fan ist und der andere straighte Pantera-Sachen bevorzugt. Dazu ein Sänger, der die toughen Schreie genauso gut beherrscht wie den klassischen Metalgesang im Stile eines Rob Halford. Kann diese Truppe das nächste große Ding werden?

Wer sind diese fünf höchst unterschiedlichen Typen, die sich da zusammengefunden haben, um einen so unbarmherzigen Hybriden wie das neue Album „The Empires Of The Worlds“ zu kreieren? Ein Ortstermin in London soll Aufklärung bringen. Dort treffen wir auf die treibende Kraft hinter dieser Band: John K., gebürtiger Grieche, der sich seine ersten schwermetallischen Sporen bei der Band Deceptor verdiente, die Anfang der Neunziger in Griechenland Kultstatus hatte, obwohl sie niemals ein Album veröffentlichte. Vor gut zehn Jahren siedelte John dann nach London über.

»Ich bin ein totaler Filmmusik-Freak«, plappert der sehr gesprächige Sänger drauflos, »und hoffte, hier in London in dieser Branche Fuß fassen zu können. Das klappte nicht auf Anhieb. In den ersten Jahren habe ich mich mit „normalen“ Jobs durchgeschlagen, bevor ich 1998 als Assistent im Studio von Steve Brown (der u.a. mit solch illustren Bands wie The Cult, Manic Street Preachers oder Queen arbeitete - fa) anheuern konnte. Ein Jahr später meldeten...

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