RH #217Krach von der Basis

DIVINE EMPIRE

Nobel geht die Welt zugrunde

DIVINE EMPIRE aus Florida haben mit „Method Of Execution“ DAS Death-Metal-Highlight des ersten Quartals 2005 abgeliefert. Präzise und rabiat knüppelt sich das Trio um den ehemaligen Malevolent-Creation-Basser Jason Blachowicz durch seinen vierten Longplayer und hält zudem einige frische Ideen wie das Einflechten echter Streicherparts parat, die überraschenderweise mit dem brutalen Florida-Sound konform gehen.

Jason bezeichnet „Method Of Execution“ als das Meisterwerk in der bisherigen Discografie und ist voller Stolz ob der neuen Einflüsse.

»Das Vorgängeralbum „Nostradamus“ war „short but sweet“ im Stile von Slayers „Reign In Blood“ - in Kombination mit geradeaus ballerndem Florida-Death-Metal. „Method Of Execution“ ist unser bislang epischstes Album und beginnt dementsprechend atmosphärisch mit ´Vowed Revenge´. Das Album kommt einem Riesenschritt gleich. ´Prelude To The Storm´ beispielsweise hält wunderschöne Akustikgitarren bereit, begleitet von echten Violinen- und Celloklängen, ehe der Song in das Blastbeat-Massaker ´Storm Of Hatred´ übergeht. Mit „Method Of Execution“ haben wir unseren kreativen Zenit erreicht und unseren eingängigen Death Metal mit einer Vielzahl an Einflüssen kombiniert.«

Wo viele experimentelle Death-Metal-Bands an Durchschlagskraft verlieren, klingen DIVINE EMPIRE auch nach vier Platten in der Grundessenz noch immer knüppelhart, monströs und direkt, was auch an den mörderischen Growls und Schreien meines Gesprächspartners liegt. Jason hat sich in...

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