RH #217Interview

CRUCIFIED BARBARA

Ursel am Kreuz

CRUCIFIED BARBARA haben ein Problem mit Gummipuppen, neigen zu Inkontinenz, und ihr Mr. Right ist ein Cowboy aus der Hölle. Als wäre das nicht schon Gesprächsstoff genug, gelang den vier rockenden Mädels mit ihrem Debütalbum „In Distortion We Trust“ auch noch der lang ersehnte High-Heel-Tritt in den haarigen Männerarsch der Rotzrock-Szene.

Im heimischen Schweden hat sich die Qualität der Band bereits herumgesprochen: »Die Single ´Losing The Game´ ist bei uns in die Top Ten der Charts gegangen«, strahlt Schlagzeugerin Nicki Wicked und fügt kichernd hinzu, dass alles gerade »total aufregend« sei.

Diese Single ist eh ein besonderes Schmankerl, da die Damen sich als Bonus an den Motörhead-Classic ´Killed By Death´ getraut haben.

»Mia (Coldheart; v./g. - jj) singt das Stück sehr heavy. Ich glaube, dass uns ´Killed By Death´ gut gelungen ist, auch wenn wir es kaum geprobt haben.«

Es zeigt auf jeden Fall, dass ihr Geschmack habt und man euch als Rockerinnen ernst nehmen sollte.

»Das tut man auch. Uns hat jedenfalls noch nie jemand gefragt, ob wir unsere Instrumente selbst spielen oder ähnlichen Quatsch. Es macht doch eh keinen Unterschied, ob wir Männer oder Frauen sind. Ich spiele ja nicht mit meiner Pussy Schlagzeug (lacht).«

Mit Plastik-Pseudo-Rockerinnen wie Vanilla Ninja hat man euch daher wohl auch noch nicht in eine Schublade stecken wollen.

»Nö.«

Aber sicherlich mit den Donnas und Girlschool.

»Ja. Aber wir klingen ganz gewiss nicht wie die Donnas und sind auch nicht...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.

 
 

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen