RH #217Interview

BLEED THE SKY

Offen für alles

Eine der interessanteren Bands der New Wave Of American Metal sind die Westküsten-Metaller BLEED THE SKY. Mit „Paradigm In Entropy“ hat die junge Truppe ein starkes Debüt am Start, das geschickt aggressiven Metal, Nu Metal und diverse andere Einflüsse miteinander verknüpft und dadurch wesentlich spannender klingt als ein Großteil des derzeitigen Metalcore-Einerleis.

Im Gegensatz zu manch anderer US-Truppe macht Sänger Noah Robinson im Interview nicht auf dicke Hose, sondern steckt das Anspruchsdenken der Ende 2002 von ihm und Gitarrist Kyle Moorman aus der Taufe gehobenen Band in eher bescheidenen Dimensionen ab.

»Wenn es so was wie ein erstrebenswertes Ziel für uns gibt, dann ist es das, irgendwann als gute Songschreiber in den Annalen der Musikgeschichte verewigt zu sein. Wir sind weder die härteste, die brutalste noch die technisch anspruchsvollste Band auf diesem Planeten. Wir spielen einfach das, was wir uns selber gerne anhören würden. Und glaub mir: Wir hören uns unser eigenes Zeug sehr gerne an! Wir haben anfangs eigentlich nur Musik zusammen gemacht, um etwas Zeit totzuschlagen. Das änderte sich erst, als wir merkten, dass dabei ein paar durchaus hörbare Songs entstanden. Seitdem nehmen wir die Sache verdammt ernst. Wobei es uns ziemlich aus den Socken gehauen hat, als plötzlich ein renommiertes Label wie Nuclear Blast Interesse an uns bekundete.«

Ansässig ist das Sextett in Orange County, einem Bezirk Kaliforniens, der auf der internationalen Musiklandkarte vor...

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