RH #217Interview

END OF DAYS

»Ich dummes Schwein!«

Unter dem smarten Banner „Dedicated To The Extreme“ haben END OF DAYS ein Metalcore-Brett allererster Kajüte vorgelegt, das abseits jeglicher Anbiederung gen Schweden-Gefiedel derben Death Metal mit Hardcore-Energie verbindet.

Trotz des wuchtigen Bandsounds haben sich END OF DAYS nicht nach dem gleichnamigen Film mit Muckibuden-Gott Arnold Schwarzenegger benannt.

»Ich würde gern aussehen wie Schwarzenegger«, scherzt der 25-jährige Bandjunior Kevin Otto (v.). »Ansonsten haben wir mit dem Film nix zu tun. Unser Name soll apokalyptisch klingen, was zu unserer harten, düsteren Musik und einigen Texten gut passt.«

Die Ruhrpottler sind inzwischen seit sechs Jahren aktiv.

»Ich war vor END OF DAYS in einer Band, die so grottenschlecht war, dass wir nicht mal aufgetreten sind (lacht). Das erste END OF DAYS-Line-up bestand außer mir nur aus ehemaligen Surface-Leuten, auch wenn wir uns von vornherein ganz anders anhörten. Inzwischen gab es ohnehin einige Besetzungswechsel. Wir sind auch keine Straight-Edge-Band mehr. Ich finde Straight Edge nach wir vor gut, von den militanten Auswüchsen mal abgesehen. Aber ich habe einfach keinen Sinn mehr darin erkannt.«

Ihr habt gerade einige Gigs mit The Dillinger Escape Plan hinter euch. Wie kam deren Frickelpublikum mit eurer Brutalwalze klar?

»Wir haben erwartet, mit Tomaten beschmissen zu werden. Aber nach dem Gig wollten sogar einige Leute Autogramme. Mir ist so was eher peinlich. Aber wir kamen auf jeden Fall gut an. Blöd war nur, dass ich...

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