RH #216Krach von der Basis

NATRON

Lebkuchen im Bauch - Krach von der Basis

Italien bringt pro Jahrzehnt ein extremes Kultalbum hervor: Nach Necrodeaths „Into The Macabre“ (1987) und Sadists „Above The Light“ (1993) sind in dieser Dekade NATRON mit „Livid Corruption“ an der Reihe. Nicht umsonst adelte Frank die Band in seinem überschwänglichen Review mit einem Querverweis zu Terrorizer.

»Das ist ein großartiger Vergleich«, freut sich Schlagzeuger Max Marzocca. »Terrorizers „World Downfall“ ist eines meiner Lieblingsalben. Speziell zu Beginn unserer Karriere waren wir sehr stark vom Grindcore der frühen Neunziger beeinflusst. Neben Terrorizer prägten uns da auch Napalm Death und die alten Carcass. Mittlerweile haben wir uns aber einen guten Mix zwischen Grind und Death angeeignet, der sich in den verschiedenen Stimmungen zwischen langsameren Teilen und schnellen Doublebass-Parts zeigt.«

Es ist trotz fehlender Texte unschwer zu erkennen, dass NATRON Gore-Fetischisten sind.

»Ich schreibe alle Lyrics. Es geht da um Gefühle des täglichen Lebens, die ich durch Horror- und Gore-Visionen filtere. Für eine Death-Metal-Band passt es eben besser, sich in einer aggressiven und schockierenden Art und Weise auszudrücken.«

Wobei die Vorliebe für Zombie-Filme sehr vordergründig ist. Das Intro von ´The Dead Rise Above´ stammt doch aus George Romeros Klassiker „The Night Of The Living Dead“, oder?

»Ja. Das ist neben „Dawn Of The Dead“ mein Lieblings-Zombiefilm. Ich habe übrigens schon mal in einem Video einer anderen Band einen Zombie gespielt. Das war sehr...

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