RH #216Interview

DISBELIEF

Der Mann im Trenchcoat

Eine der innovativsten Bands Deutschlands knallt die Tür hinter sich zu. Zurück bleibt der gute alte Death Metal, der laut DISBELIEF-Gitarrist Olly Lenz nicht mehr und nicht weniger als eine einengende Schublade ist.

Olly, bislang war es bei euch üblich, dass hinter einem plakativ anmutenden Album- oder Songtitel eine tiefere Bedeutung steckte. Wie verhält es sich bei „66Sick“?

»Hinter diesem Titel steckt absolut keine tiefere Bedeutung. Das Wortspiel ist eher spontan entstanden, und wir nutzten es bereits 1999 für ein T-Shirt-Motiv. Als es ans Songwriting zur neuen Platte ging, stand „66Sick“ von Beginn an als Arbeitstitel fest. Es gab recht früh den Song ´Sick´, und es handelt sich um unsere sechste Platte. Also trifft der Albumtitel den Nagel auf den Kopf. Klingt gut - passt gut.«

Also habt ihr das Intro ´66´ auf den Albumtitel zugeschnitten.

»Genau. Es bot sich einfach an.«

Welche Zielvorgabe hattet ihr euch für dieses Album erteilt? Immerhin war es sicherlich ein schwieriges Unterfangen, das Niveau von „Spreading The Rage“ erneut zu erreichen.

»Ach, diesem Druck haben wir uns gar nicht erst ausgesetzt. „Spreading The Rage“ oder eine unsere anderen Platten spielten beim Songwriting zum neuen Album absolut keine Rolle. Wir haben uns einfach treiben lassen und gedacht: mal gucken, was dabei rauskommt. Wenn man merkt, dass man eine Songidee hat, die von Anfang an gut funktioniert, läuft es fast wie von selbst.«

Was funktionierte früher besonders gut, was weniger?

»Es...

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