RH #215Krach von der Basis

USURPER

Frost & Fire!

Die Chicago-Rüpel von USURPER treiben bereits seit 13 Jahren ihr Unwesen und wurden anfangs als gute, aber völlig gesichtslose Celtic-Frost-Kopie gehandelt. Inzwischen zählen sie zur Death-Metal-Elite Amerikas!

Die Celtic-Frost-Einflüsse sind zwar immer noch da, aber auf dem neuen Hammeralbum „Cryptobeast“ (s.a. Review in Ausgabe 2/05) werden sie auf recht eigenständige Weise mit Bolt-Thrower-, Venom- und sogar Manowar-Elementen (mehr dazu später) vermengt. Oder anders ausgedrückt: USURPER haben erheblich an Klasse hinzugewonnen!

»Klasse? Dieses Wort habe ich noch nie im Zusammenhang mit USURPER gehört, hahaha!«, lacht mein Interviewpartner Jon Necromancer, der den Bass bedient. »Aber es freut mich! Wir sind jetzt schon so lange als Band zusammen, dass es ein Armutszeugnis wäre, wenn wir uns nicht zumindest im kleinen Rahmen verbessern würden. Wir wissen, dass wir anfangs stark nach Celtic Frost klangen, aber das war uns egal. Wir alle lieben Frost und haben die Vergleiche deshalb als Kompliment gesehen. Im Laufe der Jahre kamen dann ein paar andere Einflüsse hinzu, die auf „Cryptobeast“ vielleicht etwas besser zur Geltung kommen. Im Grunde war es aber die Begeisterung, die uns schon beim Songwriting gepackt hat, die den Unterschied ausmacht. Ich weiß nicht, ob es an unserem neuen Shouter Dan oder an der Tatsache, dass unser alter Drummer Joe zurückgekehrt ist, liegt - aber wir waren diesmal im Studio kaum zu bremsen! Es lag die ganze Zeit dieses gewisse Gefühl in der Luft, dass wir gerade besonders gute Songs aufnehmen.« ...

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