RH #215Interview

GREEN CARNATION

Pop im Kopp

„The Quiet Offspring“ nennt sich das vierte Album der norwegischen Progressive-Härtner GREEN CARNATION. Still und leise gibt sich der propere Sprössling aber nur phasenweise. Im Gegensatz zu den drei älteren, insgesamt ruhigeren „Geschwistern“ rockt der quirlige Dreikäsehoch den Laufstall des Öfteren mit harschen Gitarrenbreitseiten oder lässt die Rassel zu beschwingten Popmelodien kreisen.

Vieles auf der neuen Platte klingt energetischer und positiver als bisher. Insbesondere bei den ersten drei Songs lässt es das Sextett aus dem südnorwegischen Kristiansand mächtig krachen.

»Da ich die Entwicklung der Band ja quasi von Woche zu Woche miterlebe, sind die musikalischen Veränderungen für mich selbst nicht allzu dramatisch«, relativiert Sänger Kjetil Nordhus. »In Bezug auf die ersten drei Songs muss ich dir aber Recht geben. Die unterscheiden sich in der Tat ziemlich von unseren früheren Stücken. Mit unserem zweiten Gitarristen Michael Krumins und Keyboarder Kenneth Silden haben wir allerdings auch zwei neue Songwriter an Bord. Und auch der Rest der Band entwickelt sich stetig weiter, so dass insgesamt sehr viele unterschiedliche Einflüsse und Stile auf der Platte zu hören sind.«

Ein weiterer Besetzungswechsel fand direkt im Anschluss an die Aufnahmen statt. Drummer und Ur-Mitglied Anders Kobro übergab seine Sticks an Tommy Jackson.

»Anders ist ein großartiger Drummer, wenn es um extremen Metal geht (den er nach wie vor zusammen mit GC-Gitarrist Tchort bei Carpathian Forest...

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