RH #215Interview

NIGHTINGALE

Einfach magisch!

Mit „Invisible“ haben NIGHTINGALE unlängst ein wirklich bärenstarkes Album abgeliefert, das den düsteren Prog-Metal der Band mit überraschend eingängigem Achtziger-Jahre-Hardrock der Marke UFO/Dokken verbindet. Dan Swanö spricht entsprechend euphorisiert über dieses mit Ohrwürmern gespickte Werk.

Das schwedische Mutlitalent überrascht zudem neuerdings mit einem lyrischen Talent. In der Vergangenheit fiel ihm das Verfassen von Texten immer ausgesprochen schwer, doch unlängst schrieb er Lyrics für Hypocrisys letztes Album „The Arrival“ und für den kompletten Bloodbath-Longplayer. Und auch auf „Invisible“ ist er für einen Großteil der Texte verantwortlich. Offenbar hat ihn vor kurzem die Muse geküsst.

»Die Sache mit Hypocrisy war ein guter Einstieg. Ich konnte die Texte völlig frei von der Leber weg schreiben und musste mich nicht an vorgegebene Gesangslinien oder Songstrukturen halten. Plötzlich merkte ich, dass meine Schreibblockade offenbar weg ist. Seitdem kritzle ich fast jeden Morgen, während ich mit dem Bus zur Arbeit fahre, etwas auf meinen Notizblock. An manchen Tagen entstehen auf diese Art und Weise komplette Textblöcke, und ich bin regelrecht enttäuscht, wenn mir mal nichts einfällt. Für „Invisible“ gab es dennoch eine neue Situation. Erstmals haben wir kein Konzeptalbum fabriziert; es mussten also Texte aus dem täglichen Leben her. Zwei davon lieferte mir ein ehemaliger Kunde meines Musikalienladens, der weggezogen ist. Seine Sachen sind gut und auch auf dem Album...

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