RH #215Interview

LIVING LOUD

Lauter als jede P.A.!

Randy-Rhoads-Klassiker neu einzuspielen, sollte eigentlich mit Kreuzigung bestraft werden. Hätte nicht Steve Morse, unbestritten einer der besten Gitarristen unseres Planeten, bei LIVING LOUD die Finger mit im Spiel, hätte ich wohl selbst die Nägel eingeschlagen. Ach ja, und dann sind da noch die lebenden Legenden Daisley, Kerslake und Airey, die allesamt bei den Originalen von „Blizzard Of Ozz“ und „Diary Of A Madman“ mit von der Partie waren...

»Also, ich habe das Projekt nicht gestartet, sondern bin erst relativ spät ins Team von LIVING LOUD berufen worden«, erklärt ein hörbar relaxter Steve Morse. »Bob Daisley und Lee Kerslake haben das organisiert. Zuerst beschlossen sie, Jimmy Barnes als Sänger zu holen. Dann kamen sie auf mich. Meine erste Reaktion war, dass ich nicht der richtige Mann für ein Randy-Rhoads-Tribute sei. Dafür gäbe es bessere Gitarristen, die sein Werk richtig gut studiert haben. Als man mir dann erklärte, dass es auch um neue Songs geht und dass sie auch offen für neue Arrangements der alten Klassiker wären, wurde ich hellhörig. Dass Don Airey mit von der Partie sein würde, erfuhr ich erst, nachdem ich das Album eingespielt hatte.«

Sänger Jimmy Barnes ist trotz seiner unbestrittenen Qualitäten außerhalb Australiens eher unbekannt. Wie würdest du ihn beschreiben?

»Jimmy ist ein Phänomen. Er klingt wie eine Mischung aus AC/DC und Robert Plant mit einer Prise Soul. Jimmy singt so laut, dass er eigentlich keine P.A. braucht.«

Werden es die...

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