RH #215Interview

JOE LYNN TURNER

Überraschende Bekenntnisse

Nach Brazen Abbot, der Kooperation mit Glenn Hughes und diversen anderen Projekten beglückt JOE LYNN TURNER seine Fans mal wieder mit einem Soloalbum. „The Ususal Suspects“ deckt mit bombastischen Ausflügen in seine Rainbow-Vergangenheit, Foreigner-mäßigen Balladen und modernem Melodic-Rock ein relativ breites Spektrum ab, bei dessen Erklärung der legendäre Sänger einige verblüffende Geheimnisse preisgibt.

So erklärt der redselige und ausgesprochen kultiviert wirkende Crooner die unerwarteten Foreigner-Parallelen der beiden gelungenen (Halb-)Balladen ´Really Loved´ und ´Rest Of My Life´ u.a. damit, dass er selbst einmal Mitglied dieser Band war.

»Ich habe das bisher nicht an die große Glocke gehängt, aber Mitte der Achtziger gehörte ich einige Wochen zur Band. Lou Gramm war nach der „Agent Provocateur“-Tour kurzzeitig ausgestiegen, und Mick Jones engagierte mich als Nachfolger. Zu meinem Pech überlegte es sich Lou dann wieder anders. Als kleinen Trost lud mich Mick später ein, auf seinem Soloalbum zu singen. Ich habe die Band immer geliebt, und offensichtlich hat sie mich beim Komponieren dieser beiden Stücke unbewusst beeinflusst.«

Auch für den moderneren Anstrich von Songs wie ´Into The Fire´ (nein, kein Dokken-Cover) oder ´Blood Money´ hat Mr. Turner eine eher ungewöhnliche Erklärung parat:

»Ich habe eine 15-jährige Tochter, und durch sie höre ich viel aktuelles Zeug - ob ich will oder nicht. So habe ich Acts wie The Offspring, Maroon 5 oder Jimmy Eat World kennen...

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