RH #215Interview

PAIN

Mit einem Fuß im Grab

Nachdem sich Peter Tägtgren im letzten Jahr auf seine Stammband Hypocrisy konzentriert hat, sind nun wieder PAIN an der Reihe. Ein neues Album ist am Start, ein neues Line-up ebenso, und die ersten Tourneen hat die neue Besetzung auch schon hinter sich. Und doch gibt es manchmal wichtigere Dinge im Leben als die Musik, wie Peter unlängst feststellen musste.

»Ich war in letzter Zeit sehr diszipliniert«, sagt Peter, als ich bei unserem Interviewtermin in einem Stuttgarter Hotel eine flapsige Bemerkung über seine tiefschwarzen Augenringen mache. »Auf der Tour mit Tiamat habe ich mich sehr zurückgehalten, um meine Stimme zu schonen, und zu Hause trinke ich eh so gut wie nix. Jetzt war´s mal wieder an der Zeit, die Kuh fliegen zu lassen.«

Da war´s ganz praktisch, dass sich abends zuvor ein trinkfester Kollege vom „Heavy, oder was!?“-Magazin einfand - die zehn mit Wodka und Red Bull gefüllten Weizenbiergläser, die Herr Tägtgren spät in der Nacht noch orderte, konnten allerdings nicht mehr ganz verputzt werden. Dafür sorgte Herr Tägtgren wiederum einen Tag zuvor auf der Verleihung der schwedischen Grammys mal wieder für Schlagzeilen.

»Ich stand mit meinem Verleger in der Ecke, und wir unterhielten uns über geschäftliche Dinge, als plötzlich ein Kamerateam auftauchte, seine grellen Lampen einschaltete und uns filmte. Ich bat sie höflich, damit aufzuhören, aber sie reagierten darauf nicht. Daraufhin hab ich ihnen die Message in nicht mehr so netten Worten zu verstehen gegeben....

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