RH #213Krach von der Basis

AJATTARA

Viel zu lahm - Krach von der Basis

Düster, bedrohlich, schleppend und auf eine durchaus gefällige Art monoton: Das sind AJATTARA, die etwas andere finnische Black-Metal-Band um Ex-Amorphis-Sänger Pasi Koskinen. Mit „Tyhjyys“ hat die Truppe ihr drittes Langeisen geschmiedet, mit dem sie nun endgültig durchstarten möchte.

Pasi, „Tyhjyys“ (spricht sich „Tühjüüs“ aus und heißt übersetzt so viel wie „Leere“) ist bereits euer drittes Album. Inwieweit hat sich die Musik seit eurem 2001 veröffentlichten Debüt „Itse“ verändert?

»Nun, wir haben uns natürlich als Musiker weiterentwickelt. Der entscheidende Unterschied zu den ersten beiden Platten dürfte aber unser neuer Drummer Malakias III sein. Seit er mit an Bord ist, läuft bei uns alles professioneller, und wir klingen bedeutend tighter. Grundsätzlich wollen wir an unserem Sound aber gar nicht allzu viel herumexperimentieren. Ich denke, wir haben mittlerweile einen eigenen Stil gefunden.«

Und wie würdest du diesen beschreiben?

»Am ehesten könnte man es wohl „Black Dark Metal“ nennen. Unsere Haupteinflüsse sind die alten Black-Metal-Bands aus den frühen Achtzigern wie Venom und Bathory sowie die ganz alten Black Sabbath.«

Was gab seinerzeit den Ausschlag zur Gründung der Band?

»Ich hörte mir in den Neunzigern sehr viele Bands der neuen Black-Metal-Welle aus Norwegen an. All diese sehr schnellen und zornigen Platten. Irgendwann wollte ich meine eigene Vision von Black Metal verwirklichen, da ich der Meinung war, dass viele neue Bands die Wurzeln dieses Genres...

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