RH #213Krach von der Basis

DEATH REALITY

Mit Bach und Krach

„Bloodprints“ heißt das hoffentlich karriereentscheidende dritte Album von DEATH REALITY. Der Sachsenfünfer hat seinem Namen entsprechend eine superbe Todesblei-Scheibe abgeliefert, die Blindhörer wohl eher in die Florida-Schublade einordnen würden.

Dass die Zeiger auf „make“ und nicht auf „break“ stehen, hat einfache Gründe. »Wir machen immer geradeheraus einfach nur Musik«, erklärt Sänger Jürgen. »Es gibt im Großen und Ganzen kein Konzept. „Bloodprints“ stellt jedoch mehr von uns persönlich dar als die bisherigen Scheiben. Bei meinen Texten spiegelt sich das so wider, dass sie nicht so „gory“ ausgefallen sind. Ich bediene mich zwar immer noch einer etwas härteren Sprache, aber die Message, die dahinter steckt, ist emotionaler.«

Wobei die Lyrics fast schamhaft nur in kurzen Auszügen im Booklet abgedruckt wurden.

»Wir nehmen die Texte schon wichtig, legen aber keinen übermäßig großen Wert darauf. (Wat denn nu? - Red.) Deshalb haben wir uns auf diese Fetzen bzw. Zusammenfassungen beschränkt.«

Gegenüber den ersten beiden Scheiben ist man auf „Bloodprints“ mit zwei Gitarristen unterwegs.

»Michael Müller ist neu in die Band gekommen. Er hat vorher in eher unbekannten Combos gezockt, die nichts veröffentlicht haben. Wir suchten jemanden, der uns weiterbringen kann. Er hat ein gutes Verständnis für Melodien und einen völlig anderen Zugang zur Musik. Ursprünglich kommt er mehr aus der Orgelrichtung. Er hat in der Kirche immer ziemlich viel Orgel gespielt und dabei einiges...

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