RH #213Interview

APOCALYPTICA

Spiel ohne Grenzen

Von einer finnischen Coverband zu einem der originellsten Metal-Acts der Welt: Für APOCALYPTICA geht es immer höher, schneller, weiter. Zwischen Kunst und Kommerz muss Chefdenker Eicca Toppinen gelegentlich mal die Bremse treten, denn mit ihrem neuen Album „drohen“ die Cello-Rocker endgültig durchzubrechen.

Auf dem letztem Album „Reflections“ engagierte man mit dem Fleisch gewordenen Maschinengewehr Dave Lombardo noch einen prominenten Gastmusiker. Für das neue Werk „Apocalyptica“ musste der Slayer-Drummer nur für einen einzigen Track in Helsinki die Sticks in die Hände nehmen, denn auf der „Reflections“-Tour ist die Band überraschenderweise mit ihrem (Aushilfs-)Schlagwerker Mikko Sirén zusammengewachsen und präsentierte sich plötzlich als headbangende Classic-Metal-Einheit. Kein Wunder, dass das nachfolgende Album nun als „Neustart“ gilt, und tatsächlich enthält „Apocalyptica“ alle Trademarks der Band, das Ganze kompakt wie nie.

Die Kompositionen sind durchweg spannend, filigran und kraftvoll. Die Cello-Sounds umfassen das komplette Spektrum von klassisch clean bis total verzerrt. Und mit Ville Valo (HIM), Lauri Ylönen (The Rasmus), Martha (Die Happy) und der Französin Manu (Dolly) präsentiert man gleich vier SängerInnen mit Chartpotenzial, um auf der anderen Seite des Spektrums mit Blastbeat-Attacken noch schneller und härter zu werden. Zwischendurch erreichen die Instrumentalstücke locker das Niveau von Filmsoundtracks, und es ist keineswegs erstaunlich, dass APOCALYPTICA...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.

 
 

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen