RH #212Krach von der Basis

TREPALIUM

Folter vom Feinsten - Krach von der Basis

Nach dem gerade veröffentlichten Tech-Death-Brett von Necrophagist kommt für anspruchsvolle Todesmetall-Fans mit „Through The Absurd“ gleich der nächste Kracher um die Ecke - diesmal von den Franzosen TREPALIUM.

Vor vier Jahren bestanden TREPALIUM nur aus Gitarrist Harun Demiraslan, Bassist Ludo Chauveau und einem Drumcomputer. Die Idee, brutale Riffs mit abgedrehten Soli und raffinierten Breaks zu kombinieren, kam nicht von ungefähr: Meshuggah, Morbid Angel, Terrorizer und Cannibal Corpse hatten es den beiden Twens vorgemacht. Lediglich an der Technik musste man noch feilen und natürlich schnellstmöglich einen Sänger sowie einen fähigen Schlagzeuger finden. Letzteres gestaltete sich im französischen Metal-Underground leicht, wie Harun erzählt:

»Es gibt unglaublich viele Bands hier, die sehr originell sind und mit viel Power spielen und so für ein Revival des französischen Metal sorgen. Drummer Sylvain lernten wir bei einem Gig seiner alten Band kennen, und Frontmann Kéké sprang bei einer Grind-Jam einfach zu uns auf die Bühne und übernahm das Mikro.«

Mit Gitarrist Nico, der für die Melodien im gewollten Frickelchaos sorgt, waren TREPALIUM, deren Name auf ein Folterinstrument zurückgeht, schließlich komplett und konnten nach ihrem zweiten Demo bereits einen Plattenvertrag abschließen.

»Wir hätten in jedem Fall dieses Jahr ein Album rausgebracht, aber uns kam der Zufall zu Hilfe«, grinst Ludo zufrieden. »Wir bekamen die Möglichkeit, im Vorprogramm von Misanthrope zu...

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