RH #212Krach von der Basis

ESQARIAL

Architekten der Leidenschaft - Krach von der Basis

ESQARIAL sind eine weitere hoch talentierte Band aus dem polnischen Underground. Das Quartett hat mit „Inheritance“ ein vorzügliches Album im Gepäck, das Anhängern technischer Death-Metal-Mucke im Stile von Death, Pestilence und Konsorten vorzüglich munden dürfte.

»Mit „Inheritance“ haben wir dem technischen Death Metal eine neue Qualität verliehen«, behauptet Gitarrist Bartek Nowak vollmundig und selbstbewusst. Zu hoch gegriffen? Keineswegs. Bis zur Crème de la Crème der Todesfrickler fehlt zwar noch ein Stück; dennoch braucht sich die bereits 1991 gegründete Combo mit ihrer variantenreichen, aber stets songdienlichen Mucke nicht hinter den Branchenführern zu verstecken.

Von seinen potenziellen Hörern erwartet Bartek ein paar grundlegende Dinge:

»Wir möchten mit unserer Musik all jene Musikfans ansprechen, für die Scheuklappen nicht existieren. Unser Sound ist nicht einfach zu konsumieren, weshalb er für Menschen bestimmt ist, die mit vielen Breaks, progressiven Elementen und abgefahrenen Harmonien keinerlei Berührungsängste haben.«

Als Einflüsse gibt der in Breslau lebende Student Death, Cynic, Morbid Angel und Dream Theater an.

»Rein gitarrentechnisch faszinieren mich Leute wie Marty Friedman, Charlie Parker oder Eric Johnson. Am meisten geprägt hat mich James Hetfield. Er war mein erstes Idol.«

Hinter dem Albumtitel „Inheritance“ verbirgt sich ein durchaus interessantes Konzept, das einer genaueren Beleuchtung bedarf.

»Es geht um das Erbe baulicher,...

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