RH #212Interview

MYSTIC PROPHECY

Karacho statt Käse

Traditionell zu klingen, ohne auch nur einen Millimeter Retro-Staub mit sich rumzuschleppen, ist ein Kunststück, an dem sich schon diverse Metal-Acts die Zähne ausgebissen haben. Wie es funktioniert, führen MYSTIC PROPHECY mit ihrem neuen Dynamit-Brocken „Never-Ending“ beeindruckend vor.

Zeitloser Metal knallt auch auf dem Drittling der international besetzten Truppe um Firewind-, Nightrage- und Ex-Dream-Evil-Gitarrist Gus G., Raise-Hell-Trommler Dennis Ekdahl und Valley´s-Eve-Sänger Roberto Dimitri „Lia“ Liapakis aus der heimischen P.A. Schubladen-Hasser Lia sieht´s genauso.

»Wir sind eine eigenständige Band und einfach Metal. Dazu gehören Ecken und Kanten und kein fein geschliffener, mit Keyboards platt gebügelter Kram«, stellt der in Deutschland lebende Grieche klar, der „Never-Ending“ eigenhändig produziert hat. »Stattdessen legen wir viel Wert auf Power.«

Also doch Power Metal.

»NEIN! KEIN Power Metal, sondern etwas Individuelles. Da sollte eigentlich jede Band drauf achten, statt so zu klingen wie die 50. Kopie von Hammerfall und Konsorten. Die gibt es schon zur Genüge.«

Wenn man potenziellen neuen Hörern unbedingt einen stilistischen Vergleich liefern muss, wäre es geradliniger, harter US-Metal.

»Das ist ein Kompliment. Denn in den USA ging metalmäßig alles los, und dort war die stärkste Szene.«

Neben den straighten Songstrukturen sind das Markenzeichen von MYSTIC PROPHECY die unglaublich eingängigen, aber dennoch kratzigen und nie an Kinderlieder-Tralala...

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