RH #211Interview

Vernichtende Resultate

Die Wurzeln des Metalcore

 

»Wir wollten die Welt verändern und nicht nur auf MTV gespielt werden.«

Jeff Walker, Carcass

 

Besser als der Sänger und Bassist der legendären, pathologieverliebten Könige des Death & Grind kann man die ursprüngliche Idee von Hardcore nicht auf den Punkt bringen.

Nachdem Conny Schiffbauer in RH 208 bereits die aktuelle Metalcore-Szene beleuchtet hat, ist es Zeit, einen Blick in die Vergangenheit zu werfen, denn Metalcore, also die Mischung aus Metal und Hardcore, ist kein neues Phänomen.

Bereits in den Achtzigern wimmelte es von Acts, die ihre Hardcore-Attitüde mit metallischer Musik transportierten, oder Metalbands wie Kreator und Napalm Death, die politisch kein Blatt vor den Mund nahmen. Im Laufe der Zeit wandelte sich lediglich die Bezeichnung: Speedcore, Crossover, New School/Skool, Hatecore, Thugcore, Emocore.

Die Entwicklung des Genres bis ins Detail zu durchleuchten, würde mehr erfordern als ein paar Seiten. Deshalb werdet ihr Bands vermissen, die aus Platzgründen leider nicht oder nur am Rande erwähnt werden können. Ferner hätte es wenig Sinn gemacht, zu tief in Spezialistengewässer abzutauchen.

 

„Slaughter of the soul, suicidal final art“ (At The Gates)

 

Erstes Ziel der Reise ist Europa, um genau zu sein: Schweden. Hier schrieben IN FLAMES 1996 mit „The Jester Race“ Geschichte und lieferten ein Musterbeispiel in Sachen melodischer Death Metal ab. Ihr Frontschreier Anders Fridén hat bekanntlich kürzlich erst das neue Album „The...

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