RH #211Interview

FIVE FIFTEEN

Die beste Nutte von allen

»Wenn du schon unbedingt im Puff arbeiten willst, dann sieh zu, dass du die beste Nutte von allen bist!« Das empfahl David Bowie einst jedem ambitionierten Einsteiger ins Musikbusiness.

Genau diese Philosophie hat sich Mika Järvinen - Sänger, Gitarrist, Songwriter, Texter, Manager, Booker und Busfahrer von FIVE FIFTEEN - auf die Fahnen geschrieben.

»Es nützt dir nichts, wenn eine Band nur aus begabten und kreativen Musikern besteht und sich niemand um die Organisation kümmert. Einer muss der Antreiber sein und die ganze Geschichte regeln. Die anderen Bandmitglieder nennen solche Leute in der Regel „Arschloch“, aber im Allgemeinen spricht man von einem Manager«, lacht der redselige Robert-Plant-Lookalike.

Bereits seit zehn Jahren sind die finnischen Hardrock-Hippies aktiv, haben etliche Longplayer veröffentlicht und können in Skandinavien auf eine beträchtliche Fanbase zählen. Im Rest von Europa hat man bisher hingegen kaum Notiz von der Band genommen. In Deutschland wurden die Alben zwar zum Teil veröffentlicht, aber bis auf eine Hand voll Gigs im Vorprogramm von Uriah Heep und einer Tour mit den Quireboys konnte man sich weder in der Presse noch auf der Bühne bisher ein genaueres Bild von FIVE FIFTEEN machen.

»Die Tour mit den Quireboys war schon ziemlich lustig. Bei der ersten Show in Hamburg haben uns die Jungs erst mal sehr kritisch beäugt. Sie hatten nämlich erwartet, dass wir mit Corpsepaint und Nietenkostümen auftreten, weil sie dachten, das würden alle Bands...

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