RH #211Interview

DIABLO

Populärer als Dosenbier

Der Bandname täuscht: DIABLO spielen keinen Black Metal und sind auch nicht mit dem Teufel im Bunde, sondern eine Combo in der Tradition von In Flames, Testament und Slayer, die mit ihrem dritten Langeisen „Eternium“ endlich auch außerhalb ihrer finnischen Heimat für Furore sorgen will.

Veröffentlicht wurde der aktuelle Streich der zu drei Vierteln in Tampere ansässigen Kapelle erst kürzlich vom Wittener Label Drakkar, nachdem bei den Vorgängern „Elegance In Black“ (2000), „Renaissance“ (2002) und der Mini-CD „Read My Scars“ (2003) noch keine Company aus der Fremde so recht anbeißen wollte.

»Darüber haben wir uns auch gewundert. Immerhin hatte sich bereits „Renaissance“ hier zu Lande ziemlich ordentlich verkauft«, erzählt Gitarrist Marko Utriainen (30), der seit zehn Jahren als einziges Bandmitglied in der Hauptstadt Hel(l)sinki lebt. »An der neuen Scheibe zeigten diesmal aber gleich drei etablierte Plattenfirmen Interesse. Letztlich haben wir uns für das Angebot von Drakkar entschieden, da sie nur zwei Alben von uns haben wollten. Ein Deal über drei Scheiben war uns doch etwas zu viel. Zumal man in dem schnelllebigen Geschäft nie weiß, was morgen passiert.«

Mit „Eternium“ tummelten sich DIABLO Anfang des Jahres acht Wochen in den Top 40 der finnischen Albumcharts (höchste Platzierung: drei), und auch die erste Single verkaufte sich in Suomi wie Dosenbier der Marke Lapinkulta. U.a. auch deshalb, weil die Redaktion der überaus populären Musiksendung „Levyraati“ den Mut hatte,...

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