RH #210Interview

MESHUGGAH

Wahnsinn auf acht Saiten

Ein neues Lebenszeichen von MESHUGGAH ist spätestens seit dem bahnbrechenden ´95er Paukenschlag „Destroy Erase Improve“, mit dem die Schweden die Tech-Ecke im harten Sektor wie keine Band seit Watchtower und Cynic neu definierten, ein Ereignis. „I“, das neue Opus der Math-Metal-Brutalos aus Umea, bildet da keine Ausnahme.

Zwar handelt es sich bei „I“ wieder mal nur um eine EP, aber den Einstein-Knüppel, den Thordendal & Co. 21 Minuten lang nonstop kreisen lassen, enthält so ziemlich alles, was die Band zu einer der innovativsten Combos der Neuzeit gemacht hat, und geht quasi als Rückblick auf die letzten zehn Jahre MESHUGGAH durch.

»Das war auch einer der Gedanken hinter „I“«, bestätigt Drummer Tomas Haake. »Wir wollten die verschiedenen Phasen, die wir als Band durchlaufen haben, Revue passieren lassen. Gewisse Passagen klingen ziemlich old-schoolig, mit Power-Chord-Riffing und schnellen Drumfills, aber einem MESHUGGAH-Twist, weil wir inzwischen mit tieferen Tunings arbeiten. Ibanez haben für Marten und Fredrik Acht-Saiten-Gitarren gebaut, auf denen man volle Akkorde weitaus besser spielen kann als auf dem Nevborn-Prototyp, den wir für „Nothing“ hatten.«

Inhaltlich geht es bei „I“ »um den Kampf eines Menschen, der versucht, darüber ins Klare zu kommen, ob er der Bote der Apokalypse oder schlichtweg wahnsinnig ist«.

Klingt irgendwie wie George Bush und Osama Bin Laden in einer Person.

»Ja, ganz genau (lacht). Nein, im Ernst: Ich kann dir auch nicht sagen, was genau...

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